Mittwoch, Mai 30, 2007

FILMGESTALTUNG

Ja, das nächste Quartal hat begonnen und wir sitzen schon wieder voll in der Filmgestaltung.
Inspiriert von ein Paar Animationsfilmen und einen Band über sowjetische Fotographie, habe ich nun doch beschlossen in meineer Filmgestaltung1 eine Kombination aus Real- und Trickfilm zu machen. Hier einmal die ersten Entwürfe/Moods, die ich letzte Nacht in einem kreativen Schub runterkritzelte....







Achja, und noch als Nachtrag ein kleiner Poster-Entwurf zur S/W-16mm-Übung von mir und Tommy. (Das Farbmaterial haben wir leider noch immer nicht zu Gesicht bekommen)

Donnerstag, Mai 17, 2007

...UND DAS NÄCHSTE QUARTAL GEHT SEINEM ENDE ZU...




EINE MÄSSIG GELUNGENE KARRIKATUR UNSERES DOZENTEN LEO

Ja, langsam geht auch das Kamera-Quartal seinem Ende zu.
Nachdem wir unser Entwickeltes 16mm-Material im Kino angesehen haben, konnten wir gestern überraschenderweise ein zweites mal auf 16mm drehen. Diesmal aber, nach einer kurzen Einführung in die Tücken des Farbfilms; auf 16mm-Farbfilm. Da das alles in einem sehr knappen Zeitraum passierte, bin ich sehr gespannt wie das Material wird.
Auf jeden fall bin ich absolut begeistert von der Kraft und Schönheit von echten Filmmaterial (wenn du Wochen nach dem Dreh, das erste mal deine aufgenommenen Sachen im Kino siehst, br**zt du dich fast an vor Begeisterung) und ich würde jetzt uch gerne meine kommende Filmgestaltung, wenns irgendwie geht auf der 16mm ARRI SR drehen.
Davor gibt's aber noch eine kleine Kameraprüfung zu bewältigen, danach erhalte ich hoffentlich den 16mm-Schein. Sprich: kann dann an der Filmakademie und sonstwo offiziell 16mm und Super16-Kameras ausleihen...YEAH!

Mittwoch, Mai 09, 2007

KAMERA1


Screenshot von meiner Kamera1

Jetzt habe auch ich meine Kamera1 hinter mich gebracht. Am vergangenen Samstag fungierte ich als Director of Photography bei Evas Kurzfilm „Wenn die Wunde nicht mehr schmerzt, schmerzt die Narbe“. Da wir ausschließlich draußen drehten, schien unser Dreh erst unter keinem guten Stern zu stehen. Denn genau an diesem Samstag sollte es das erste mal seit langem wieder so richtig durchregnen. Gott sei Dank irrte sich der Wetterbericht.
Was viel mehr Probleme bereitete war der Originalton. Genau an diesem tag fanden nämlich massenhaft Hochzeiten, Polizeieinsätze, Kirchengeläut, Kinderradexkursionen u.v.a. statt. Außerdem besuchte an diesem Tag Roland Emmerich die Aka und wir wollten genau dort eine verlassene Gasse drehen. (Gott sei Dank verzichtete man bei Emmerichs Ankunft „It’s the End of the world, as we know it“ laut über den Aka-Hof zu spielen)
Na ja, aber es hat trotzdem funktioniert.
Da ich ausschließlich Handkamera filmte, mussten wir außerdem noch die für solche Zwecke nicht sehr geeignete Kamera mithilfe von Kamerastudent Roman umbauen, indem wir noch vorne an der Kamera einen zweiten Sucher anschraubten, der leider einen fürchterlichen Wackelkontakt hatte.
Am Ende des Tages hatte ich und mein Kameraassistent Flo(aufmerksame Leser dieses Blogs wissen: der Mann, der das gute Chili macht) aufgrund der extrem schweren Kamera einen gehörigen Muskelkater. Hat aber auf jeden Fall mit einer sehr angenehmen Crew sehr viel Spaß gemacht.
Nach vielen, vielen…sehr vielen Regie1-Drehs bei denen ich jetzt Licht, Kameraassistenz, Kamera, Dolly/Grip oder Ton machte, habe ich jetzt Gott sei Dank ein paar Tage frei, in denen ich mich wieder mal ans Titel designen mache. Einmal eben für Eva und einmal für Marius, der einen Film aus der Sicht eines Blinden macht. - interessante Sache!